Hunderecht | Hundekauf | Welpenhandel: Bundeseinheitliche Chip-und Registrierungspflicht für Welpen gefordert

Hunderecht | Hundekauf | Welpenhandel: Bundeseinheitliche Chip-und Registrierungspflicht für Welpen gefordert

Mehrere Tierschutzorganisationen haben bereits 2010 die Kampagne „Wühltischwelpen nein danke!“ gestartet. Hintergrund sind die zunehmenden Aktivitäten illegaler Welpenhändler, die unter tierschutzwidrigen Bedingungen Welpen unklarer Herkunft an die Käuferinnen und Käufer in Deutschland und ganz Europa bringen. In Tierschutzkreisen ist von einer regelrechten „Welpenmafia“die Rede, die eine regelrechte „Aufzuchtindustrie“ betreibe. Mehrere unterschiedlichsten Medien berichteten über diese Missstände.Tierrechtsexperte RA Ackenheil berichtete u.a. in der ZDF Sendung Recht Brisant hierüber. Die erheblichen Unterschiede bei der Rechtslage zwischen den Bundesländern begünstigen Schlupflöcher für diesen Welpenhandel. Daher ist eine bundeseinheitliche Lösung zielführend.

Um diesen illegalen Welpenhandel Einhalt zu gebieten haben die Abgeordneten Alexander Süßmair, Dr. Kisten Tackmann, Karin Binder, Eva Bulling-Schröter, Kornelia Möller, Sabine Stüber und der Fraktion DIE LINKE einen Antrag zur Entscheidung im Bundestag eingereicht indem sie die bundeseinheitliche Chip-und Registrierungspflicht für Welpen fordern.
anwalt-welpen-hundekauf-ackenheil
Der Bundestag wolle beschließen:
I. Der Deutsche Bundestag stellt fest:
Nach Artikel 20a des Grundgesetzes ist es Aufgabe des Staates, die Tiere zu schützen. Bezüglich des Handels mit Welpen besteht aufgrund aktueller Missstände akuter Handlungsbedarf.

II. Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf,

1. in Abstimmung mit den Ländern eine bundesweit einheitliche Chip- und Registrierungspflicht für Welpen einzuführen, damit deren Herkunft, Gesundheit und Haltungsbedingungen nachgewiesen werden können,

2. in Zusammenarbeit mit inländischen Züchtern und Tierschutzorganisationen weitere Maßnahmen zu prüfen, um illegalen Welpenhandel und den Import von Welpen, die unter tierschutzwidrigen Bedingungen gezüchtet wurden, zu unterbinden.
Berlin, den 12. Juni 2013 Dr. Gregor Gysi und Fraktion
Bundestag

Nachtrag:
Der entsprechender Antrag der Linksfraktion ist im Bundestag an den Regierungsparteien gescheitert. Während die Grünen für den Antrag stimmten, hatte sich die SPD enthalten. Dem Antrag nach hätte die Bundesregierung gemeinsam mit den Ländern einheitliche Kennzeichnungs- und Registrierregeln schaffen sollen.

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Tierrechtsanwalt Ackenheil / Zuchtrecht / Hunderecht
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